Brustverkleinerung / Bruststraffung

Die Brustverkleinerung von zu großen Brüsten oder die Straffung von erschlaffenen Brüsten sind zwei ähnlichen chirurgischen Verfahren. Ziel beider dieser Operationen ist eine Umgestaltung der Brust, die nach dem Eingriff straffer ist und im Falle der Brustreduktion auch kleiner. Für diese Operation existieren viele verschiedenen Techniken. In den meisten Fällen bleibt auf der Brust eine Narbe um der Brustwarze und eine in Längsrichtung von der Brustwarze bis zur Brustfalte. Bei einigen Techniken entsteht eine zusätzliche Narbe in der Brustfalte. Manchmal wird zugleich mit der Bruststraffung auch die Brustvergrößerung durch Implantate ausgeführt.

Die Narben auf der Brust, die nach der Operation sichtbar und rot sind, verbleichen und werden allmählich weniger sichtbar. Das Reifen der Narben dauert ein Jahr oder auch mehr. Eine geeignete Narbenpflege beschleunigt den Prozess. In Einzelfällen weisen einige Patientinnen eine hypertrophische Wundheilung mit dicken, roten Narben auf. Zum Glück ist das ehe selten, solche Narben können allerdings zusätzlich geheilt werden.

Die modernen Techniken der Brustverkleinerung und Bruststraffung streben nach der Erhaltung der Brustwarzenempfindlichkeit. Gleich nach der Operation ist diese Empfindlichkeit verändert (größer oder kleiner), was sich jedoch ca. nach 3 Monaten normalisiert. Bei 10% der Patientinnen ist die Empfindlichkeitsverminderung dauernd. Das Stillen nach dem Eingriff ist bei mehr als 50% der Patientinnen möglich.