Fettabsaugung

Bei der Fettabsaugung wird das überflüssige Körperfett entfernt. Zuerst wird in die behandelnde Körperzone eine Flüssigkeit eingespritzt, um das Fett zu „erweichen“. Dann wird das Fett mittels einer metallenen Hohlkanüle abgesaugt. Diese Technik wurde vom französischen Chirurgen Dr. Yves-Gerard Illouz in den Siebzigerjahren entwickelt. Heute nennt man dieses Verfahren auch Liposkulptur.

Die besten Resultate können bei PatientInnen erzielt werden, die nicht zu dick sind und lokalisierte Fettpölster auf der inneren Seite der Knie, auf den Hüften, auf dem Bauch oder unter dem Kinn haben. Das Resultat hängt auch von der Hautelastizität ab, die sich an die neue Körperform anpassen muss. Die Hautelastizität verringert sich durch den Alterungsvorgang.

Die Fettabsaugung kann als eigenständiger Eingriff oder in Kombination mit anderen Operationen durchgeführt werden:  Kinnfettabsaugung mit Facelift, Bauchfettabsaugung mit Bauchstraffung. Die Kanülen für die Fettabsaugung sind dünn, so dass die Narben nach dem Eingriff klein sind, etwa 5 mm lang.

Die Höchgrenze für die Fettabsaugung ist nicht genau festgestellt: Man kann sagen, dass je mehr Fett abgesaugt wird, desto mehrere Schwierigkeiten entstehen können. Normalerweise werden in einem Eingriff nicht mehr als 2,5 bis 3 Liter Fett abgesaugt. Es soll betont werden, dass die Fettabsaugung kein Ersatz für die Gewichtsabnahme ist, sondern nur ein Eingriff für die Umgestaltung des Körpers.