Rekonstruktive Chirurgie

Brustrekonstruktion

Die Brustrekonstruktion wird nach einer partiellen oder totalen Brustamputation wegen Krebs durchgeführt. Die Rekonstruktion wirkt nicht auf den Krankheitsverlauf, jedoch bringt der Patientin ihr Selbstbewusstsein zurück. Es gibt zwei Typen von Brustrekonstruktion: durch Eigenewebe, durch Brustimplantaten oder durch eine Kombination der beiden Techniken. Der Eingriff mit Einlage eines Gewebeexpanders und der Implantate ist technisch einfacher und geeignet vor allem für kleinere Brüste mit wenig Gewebe. Die Rekonstruktion durch Eigengewebe ist schwieriger: sie dauert 4 bis 6 Stunden und erfordert die Kenntnis besonderer mikorchirugischen Techniken. Bei der Operation arbeiten ein onkologischer Chirurg und mindestens zwei plastischen Chirurgen. Bei diesem Eingriff kann die Brust auch vergrößert werden.

Kopf- und Halsrekonstruktion

Die Kopf- und Halsrekonstruktion wird meistens wegen fortgeschrittenen Krebserkrankungen durchgeführt. Es handelt sich um sehr komplexe chirurgische Eingriffe, bei denen ein Team von Fachleuten mitarbeitet. Der Chieferkirurg entfernt die vom Krebs betroffene Gesichtszone, die plastischen Chirurgen rekonstruieren die Zone. Die Operation dauert bis zu 12 Stunden, die Rehabilitation ist lang und anstrengend.